Herstellung

So werden unsere Produkte gewonnen

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Herstellung

Allgäuer Latschenkiefer ist eins von vier Standbeinen der Dr. Theiss Naturwaren GmbH im saarländischen Homburg. Hauptbestandteil der Produkte ist das wertvolle Latschenkiefernöl aus dem Allgäu.

Unsere Mitarbeiter vor Ort ziehen tausende Sämlinge im Topf zu Pflänzchen und setzen sie dann ins Freiland auf über 75 ha eigenen Pflanzflächen bis zu 1.600m Höhenmeter.

Nach fünf bis sieben Jahren sind die Latschenkiefern ausgewachsen. Die Ernte verteilt sich über mehrere Jahre, damit entstehende Lücken nachgepflanzt werden können und Samenbäume für einen natürlichen Nachwuchs stehenbleiben.

Die eigentliche Produktion beginnt mit der Gewinnung des Latschenkiefernöls über Wasserdampf-Destillation. Die geernteten Latschenäste werden mit einem Hammerwerk zerkleinert. Anschließend wird heißer Wasserdampf durch die zerkleinerte Nadelmasse in der Destillierblase geleitet, der die Öltröpfchen verflüchtigt und mit sich fortträgt.

Aus 1.000 kg gehäckselter Latschenkiefer – das entspricht etwa 40 ausgewachsenen Bäumen – erhält man nur rund drei Liter des wertvollen Öls.


Die Destillationsanlage ist die größte und modernste ihrer Art in West-Europa.
Die erforderliche Energie wird in einem biologischen Kreislauf gewonnen: 
- Das leer destillierte Häckselmaterial speist eine spezielle Verbrennungsanlage. 
- Die gewonnene Energie erzeugt den Wasserdampf für die Destillation.
- Und die Asche düngt die Pflanzungen.

Dieser in sich geschlossene Prozess gewährleistet eine ökologische Herstellung und unterstreicht erneut die Umweltverantwortung von Allgäuer Latschenkiefer.

Das erzeugte Latschenkiefernöl verlässt nun das Allgäu, um in Homburg weiterverarbeitet zu werden. Bevor je nach Rezeptur andere Heilstoffe zugesetzt werden wird die Zusammensetzung des Öls im Labor analysiert.

Der gesamte Produktionsprozess unterliegt strengen Qualitätskontrollen und trägt völlig zurecht das Allgäuer Latschenkiefer Gütesiegel.

Bis das fertige Produkt seinen Weg in die Apotheken antritt, sind bis zu 12 Jahre vergangen. Ein langer aber lohnender Weg.

 

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